Geliebt! // He loves me!

Vor kurzem erschein des Buch “He loves me!” von Wayne Jacobsen (u.a. bekannt durch “Der Schrei der Wildgänse“) unter dem deutschen Titel “Geliebt!“. Ich lese zur Zeit zwar etwas anderes, doch das Buch ist echt lesenswert. Ein paar Auszüge in englischer Sprache habe ich bereits gelesen!

Als ich Juttas Beitrag “Natürlich! Was sonst?” zu einem Gedanken aus diesem Buch las, musste ich schmunzelnd an meine Büro – Aufräum – Aktion Anfang der Woche denken.

Hier zuerst ein Auszug aus Juttas Beitrag:

Wenn wir an die Geschichte denken, wo Jesus mit dem “Geschäftsmann” redet – der ihn fragt, was er tun muss um ewiges Leben zu erhalten, und der dann traurig wegging als Jesus ihm sagte, er müsse seinen ganzen Besitz hergeben – interpretieren wir das nicht oft so, dass das eine Frage der Hingabe war und dass dieser reiche Geschäftsmann einfach nicht dazu bereit war? Und ist nicht die häufigste Anwendung in Predigten die Frage, was wohl unser “Götzen” sind, die wir nicht loslassen wollen und die uns davon abhalten, Jesus von ganzem Herzen nachzufolgen?

Nachdem ich gelesen hatte, wie Wayne Jacobsen die Geschichte interpretiert, schlug ich mir aufs Hirn und dachte: “Natürlich! Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen?”

weiterlesen in Juttas Beitrag …

Vor kurzem habe ich mein Büro aufgeräumt und ausgemistet. Jetzt kann ich wieder frei atmen ;-) … ja, wirklich. Über die Jahre hatten sich viele Dinge angesammelt. Auch eine Schachtel voller Predigten fand sich in einer “historischen Schicht” wieder. Nach einem kurzen Durchblättern wanderte die ganze Schachtel ins Altpapier. Auch eine Predigt zur oben erwähnten Bibelstelle fand sich dort wieder (mit einer ähnlichen Anwendung, wie oben im Zitat beschrieben). Warum hatte ich das nicht schon längst entsorgt? Wollte ich mir (oder gar Gott) durch meine Leistungen noch immer irgendwie beweisen, dass ich es Wert bin, geliebt zu werden?  Nein, das weiß ich im Grunde schon etwas länger … aber wie gut hat es doch getan, das zu entsorgen, woran ich lange Zeit meinen Wert gehängt habe. Wie befreiend ist es, doch zu wissen, dass mein Gott (mein Papa) mich liebt, ohne dass ich etwas vorweisen muss.

1 Trackback

  1. Von zweioderdrei.net, 29. August 2008 um 08:12

    Lieber oder böser Gott?…

    Als wir Kinder waren, haben wir oft Geschichten vom “lieben Gott” gehört. Auch heute reden Menschen manchmal noch vom “lieben Gott”. Ist Gott wirklich lieb? Ist er nicht auch ein zorniger, strafender Rächer, der Sünder kons…

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